Nein zur «Steuergerechtigkeits-Initiative» (Individualbesteuerung)
Die Heiratsstrafe muss weg. Aber die Individualbesteuerung ist nicht die Lösung. Diese Reform schafft neue Ungleichheiten und ist ein riesiges Bürokratiemonster.
Sie würde viele Familien mit geteilten Rollenmodellen benachteiligen, enorme Bürokratie auslösen und die Steuersysteme der Kantone auf den Kopf stellen. Das schadet nicht nur dem Mittelstand, sondern auch unserem föderalen System.
Es gibt eine bessere Lösung: Die Initiative der Mitte, welche noch in Bern hängig ist und bald zur Abstimmung kommt. Mit der alternativen Steuerberechnung kann bei den Bundessteuern die längst fällige Heiratsstrafe beseitigt werden, ohne dass zwei Steuerrechnungen auszufülllen sind und ohne dass die Kantone ihre Steuersysteme umstellen müssen. Zusätzlich wird die Vielfalt der Lebensformen berücksichtigt und es keine neuen Ungerechtigkeiten geschaffen. Die Lösung liegt also bereits auf dem Tisch.
Darum am 8. März: Nein zur Individualbesteuerung. Damit ist der Weg frei für ein Ja zu „Fairen Steuern auch für Ehepaare.“
Die Mitte beteiligt sich zudem am überparteilichen Referendum gegen das Bundesgesetz zur Einführung der Individualbesteuerung.